







Die kurze Geschichte des Flugplatzes
Der Flughafen Siófok-Kiliti liegt in kaum 5 km Entfernung vom Plattensee, südlich von Siófok, parallel mit der Landstrasse 65. Die Entfernung zwischen der Landstrasse und der Flugplatz mit der 1250 m langen Graspiste als Landebahn beträgt etwa 50 – 100 m.
Es war aber nicht immer so!
An einem sommerlichen Vormittag im Jahre 1932 hat das Geräusch eines Flugzeug die leise, ländliche Einsamkeit der Grossgemeinde Balatonkiliti gestört.
Ein WM 10 Modell Flugzeug mit dem HA-AKC Katalogzeichen ist auf der Wiese hinter der katholischen Kirche gelandet.
Zwei Flugoffiziere sind aus dem Flugzeug hervorgetreten und haben sich sofort an den Notar von Balaton – Kiliti gewendet. Sie wollten einen Flugplatz in Balatonkiliti eröffnen.
Der Kommandant des in 1933 eingeweihten Flughafens war Dezső Máry Oberleutenant. Seit der Eröffnung des Flugplatzes hat man das International Flugpicknick und die Balatoner Sportwoche jedes Jahr organisiert. Letztere war auch mit Flugtreffen verbunden.
An Flugtagen sind sogar 40 – 70 Flugzeuge in Kiliti gelandet.
In den Sommermondaten hat man 8-10 Fluglehrlinge in Balatonkiliti emfangen. Für sie hat die Flugschule hat unvergessliche Erinnerungen hinterlassen.
Nach Kriegszeiten hat das Segelfliegen an Bedeutung gewonnen. Die Wände der alten Flugzeughalle stehen immer noch neber der Landstrasse 65, die den Flugplatz entzweitteilt.
Ab 1949 bis zum 1955 gab es hier eine Motorflugschule aber zwei Lehrlinge dissidierten nach Österreich und der Flugplatz wurde geschlossen. Der Schicksal des Flugplatzes wurde besiegelt. Seitdem diente der heutige Flughafen (damals mit einer 2 km langen Landebahn) militärische Zwecke. Vor der Übernahme des Flughafens durch das Militär hat man ein Bodenrekonstruktionsprogram auf einer 2500 x 150 m Strecke durchgeführt, damit er die Militärflugzeuge, vor allem die MIG-21 Flugzeuge empfangen kann.
Ab diesem Zeitpunkt bestand parallel auch eine zivile Nutzung.
In den Sommermonaten sind hier die MALÉV LI-2 Flugzeuge gelandet und haben hier die Rundflüge über den Plattensee geendet.
Die Flugeinheit des Nationalen Rettungsdienstes begann auf diesem Flugplatz mit den Sturmerkundungsflügen über den Plattensee. Seit den 60er Jahren übt die BM Flugpolizei diese Aufgabe aus.Die Idee ist erst in 1985 still aufgetaucht und wurde in 1989 verwirklicht.
Das Verteidigungsministerium hat auf die Bewirtschaftungsrechte des Flugplatzes verzichtet. Der Vorgänger von Budapest Airport Rt., das LRI hat die auftretenden Ansprüche realisiert, d. h. die Gelegenheit wahrgenommen und hat einen Vertrag mit dem Verteidinungsministerium über die zukünftige Bewirtschaftung des Flugplatzes abgeschlossen.
Das Verteidigungsministerium hat auf die Bewirtschaftungsrechte des Flugplatzes verzichtet. Der Vorgänger von Budapest Airport Rt., das LRI hat die auftretenden Ansprüche realisiert, d. h. die Gelegenheit wahrgenommen und hat einen Vertrag mit dem Verteidinungsministerium über die zukünftige Bewirtschaftung des Flugplatzes abgeschlossen.
Der Flugplatz wurde in 1990 mit einer feierlichen Einweihung geöffnet.
In der Mitte der 90er Jahre hat man während dem 6 Monate langen jährlichen Betrieb etwa 7000 – 8000 Flugzeuge pro Jahr empfangen. In den letzten 15 Jahren hat sich der Flugplatz aus fachlicher Hinsicht gut entwickelt. Er dient weiterhin touristischen Zwecke, so spielen die Ausbildungen und die Sportflugtätigkeiten weiterhin eine wichtige Rolle.
Der ZENIT Sportflugverein, der in 1990 gegründet wurde und damals ausschliesslich über einen Drachenflieger verfügte, koordiniert heute die Sportflugprogramme.
In 1992, nach 40 Jahren hat man wieder mit der Segelflugausbildung in Siófok angefangen. Der Verein hat angenommen, dass er den Flugsport fördert und Flugkurse organisiert. Heute vertritt der Verein den Flugsport in Siófok, er veranstaltet die internationalen Fluglagers und sorgt für die Instandhaltung des Flugplatzes. In den letzten 10 Jahren hat man unter anderen die Drachenflieger Meisterschaft, den Prímagáz Luftschiff Pokal und die Europäische Meisterschaft der Kunstflieger veranstaltet.

















